Langformmeditation mit anschließendem Glutbrennen

Portrait Sonja Wittmann geleitet von Sonja Wittmann

Glutbrennen ist eine alte Methode mit der Gefäße und Löffel unterschiedlichster Größe aus Holz hergestellt werden.

Mit Glut gebrannte Gefäße

In diesem Workshop werden wir einen Löffel brennen.

Auf ein Holzstück wird eine glühende Kohle gelegt und durch ständiges Blasen frisst sich die Glut in das Holz hinein. Es entsteht mit der Zeit eine Vertiefung. Durch Blasen mit einem Strohhalm entfachen wir die Glut. Die Glutstücke werden immer wieder ausgewechselt bis die Mulde tief genug ist. Am Schluss mit einem harten Gegenstand auskratzen, mit Sand und Wasser glatt reiben. Das Holz mit einem Messer in Form schnitzen.

Die Langformmeditation von Stalking Wolf, 20 Min., lässt uns zur Ruhe kommen, die Muskeln entspannen, wir geben das Festhalten auf; schickt uns mit der Lichtsequenz heilendes warmes Licht das uns reinigt, schützt, heilt ; mit der Schmerzsequenz verabschieden wir Schmerzen; wir spüren die Schwerkraft und verbinden uns mit der Erde; in der Flugphase löst sich die Schwerkraft auf; über den Atem zum Nichts kommen wir in die vollkommene Leere.

Nach der Meditation sind wir ruhig, klar und offen für das Glutbrennen. Unsere Aufmerksamkeit gilt dem Holz und der Glut, wir beobachten wie sich die Glut immer tiefer in das Holz brennt, spüren die Wärme der Glut. Durch die wiederkehrende Handlung und unsere Geisteshaltung erleben wir den Schaffensprozess ganz bewusst.

Ablauf

Bei Ankunft der Teilnehmer brennt schon das Feuer bzw. die meiste Glut ist vorhanden.

Am Feuerplatz liegen bereit: Holz, Strohhalme, kleine Stöckchen, eine Zange (damit die Glut vom Feuerplatz genommen werden kann), Steine, Sand und Wasser.

Ich zeige den Teilnehmern wie das Glutbrennen funktioniert und erkläre den Ablauf.

Jeder Teilnehmer hat schon alles was er zum Glutbrennen braucht bei sich, damit nach der Meditation mit dem Glutbrennen begonnen werden kann. Ich bitte die Teilnehmer diesen Schaffensprozess in Stille zu machen und sich diesem Prozess hinzugeben.

Wir legen uns auf den Boden und ich spreche die Meditation. Nach dem Atem zum Nichts bitte ich die Teilnehmer bei sich zu bleiben. Mit dieser Energie kommen wir ins Handeln.

Unsere Geisteshaltung beeinflusst den Schaffensprozess . Wir können alle Liebe, Dankbarkeit, Respekt, Frieden usw. in diese Handlung geben. Einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs wie z.B. ein Löffel lässt uns das Essen noch mehr genießen, macht uns dankbar und glücklich.

Nach dem Brennen schnitzen wir das Holz mit dem Messer in Form.

Vom Teilnehmer mitzubringen

Unterlage zum Sitzen/Liegen, Messer zum Schnitzen, Trinkflasche mit ausreichend Wasser.

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