Urzeitliches Graskorbwickeln

Das Handwerk des Wickelns von Körben ist eines der Ältesten, da kaum Werkzeug zusätzlich benötigt wird.

Gräser, Wurzeln, Rindenschnüre bilden die Basis der Körbe, welche seit jeher als Behältnis oder als Unterlage, ja sogar Möbel gedient haben. Ich zeige dir, aus welchen Materialien du Nadeln fertigen kannst.

In unterschiedlichen Traditionen weltweit, ist das Nähen oder Wickeln von Graskörben mittlerweile in Vergessenheit geraten. Dennoch gibt es vor allem Frauen, die zB. in Nordamerika, die Tradition aufrecht erhalten und ihren Kindern weiter geben.

Das Wickeln eines Graskorbes fängt schon bei der Ernte an. Das Kennenlernen der Gräser und Pflanzen, die sich dafür eignen. Die achtsame Ernte, in dem ein Lied oder ein Gebet an die Pflanzen ausgesprochen wird. Das Hüten des Platzes, an welchem die Gräser und Rinden vorkommen. Die Kreise, die das Handwerken und ein Korb bildet und die sich in uns fortsetzen…

Über das Handwerk habe ich ganz tief Verbindung zur Natur und zu meiner "Natürlichkeit" finden dürfen. Eintauchen in Zeit/Raum und ein physisches und seelisches Erinnern.

Viele TeilnehmerInnen haben ihr ganz eigenen Prozesse mit diesem Handwerk erfahren dürfen und wenn du magst, hast du an diesem Tag die Möglichkeit, dich ganz auf das Tun und Sein einzulassen.

Ich habe das Wickeln der Graskörbe bei Walter Friedl, Gerhard Putzgruber und mit viel Eigeninitiative erlernt und es mit den Methoden und Erfahrungen aus dem Naturmentoring verbunden. Ich forsche und lerne von und mit Handwerkern aus aller Welt und trage dieses Wissen weiter, damit es noch für viele weitere Generationen erhalten bleibt.

Dauer: 1 Tag

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