Lehm vom Feld

Portrait Heinz Lackinger
geleitet von Heinz Lackinger.

Naturtöpfern oder die Suche nach dem Schönen

Ein Tongefäß

Die Zutaten sind einfach: Lehm vom Feld, Wasser, Feuer und die uns umgebende Natur. Ein stiller Platz im Wald vielleicht, an einem Bach, oder am Meeresstrand wo ein Wind vom Meer unsere Tongefäße im Feuer zum Glühen bringt. Und schon fühlen wir uns anders als sonst.

Die ersten Versuche den Ton zu formen sehen meist aus wie Naturgebilde. Mit etwas Übung werden es Gefäße, die uns an jene aus uralten Zeiten erinnern. Damals formte die Natur im Menschen den Sinn für das Schöne. Denn zu unterscheiden was schön, gut und lebensfördernd und was hässlich und zu meiden sei, war eine Überlebensfrage.

Doch auch das schönste Tongefäß geht eines Tages wieder in Chaos und Auflösung über. In jene andere für uns verborgene Ordnung aus der wiederum etwas entstehen kann, das wir Harmonie und Schönheit nennen.

Verwittert ein majestätischer Berg in Jahrmillionen zu Schotter, Sand und Tonerde, bilden sich daraus in den Flüssen Sandbänke in wechselnden Formen, die uns als neue Ordnung bewusst werden. Formen wir eine Schale aus Ton, versuchen auch wir aus dem Chaos Schönheit zu schaffen.

Doch unsere Suche nach Schönheit erfüllt sich nicht allein in den Dingen, die wir aus Tonerde erschaffen haben, sondern vor allem in der Freude und Energie während der Arbeit und dem Entdecken der eigenen Schönheit in der uns umgebenden Natur.

Tongebinde werde im Feuer gehärtet

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